Dort wo tausend Schüsse fallen

Dort wo tausend Schüsse fallen,

Dort, wo hundert Tode knallen,

Wo Vernunft versucht zu fliehen,

Die Fluch ergreift auf bloßen Knien,

Um sich dem Tode zu entziehen,

Wo Aberglaube kalt regiert

Und wahrer Glaube Halt verliert,

Wo sich das Leben kaum nocht regt,

Und kaum noch Hoffnung in sich trägt,

Grausamkeit wild um sich schlägt,

Bleibt Toleranz noch unerwägt.

 

Wo Stärke gilt, wo Ziele liegen,

Die Ideale stark verbiegen,

Finden viele ohne Ziele,

Ohne Sinn oder Ventile,

Was das Alte hier nicht bietet.

Wo Idealismus wütet

Und im Recht nicht Boden findet,

Wächst dieser, weil er immer bindet,

Im Unrecht weiter, und das mündet

Hier, wo der Anfang sein Ende nimmt,

Und der Anfang vom Ende tosend beginnt.

 

 

 

 

 

 

2.12.14 16:10

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