Wer bin ich? Zum Thema Selbstfindung

Wer bin ich?

Diese Frage stellen sich unzählige Jugendliche in meinem Alter, aber mich hat sie schon immer besonders beschäftigt. Verschiedene Charaktertypen und Psychologie interessieren mich sehr.

Sich selbst zu kennen ist unglaublich wichtig. Wenn man weiß, wer man ist, weiß man gleichzeitig auch, wo man hingehört. Man kann seine eigene Verhaltensweise besser verstehen und sich besser kontrollieren. Man kann die Handlungen anderer besser nachvollziehen. Es fällt einem leichter, die richtigen Entscheidungen zu treffen, zum Beispiel bei der Berufswahl. Wenn man weiß, wer man selbst eigentlich ist, ist es einfacher, man selbst zu sein. Man kann leichter entscheiden, welche Position man vertreten soll, in Gesprächen wie im Leben insgesamt, und sich dafür wappnen. Und man hört auf, sich selbst dauernd ändern zu wollen, sondern nimmt sich selbst so an, wie man ist.

Noch ein Vorteil ist, dass man sehen kann, was bei anderen, ähnlichen Leuten im Leben geholfen hat und so Tipps von den richtigen Menschen annehmen kann. Bei unterschiedlichen Leuten helfen schließlich oft ganz andere Sachen. Oder man findet heraus, dass man am besten gar keine Tipps annimmt, sondern lieber alles selbst herausfindet.

Das jedenfalls sind meine Erfahrungen mit der Suche nach sich selbst und dem Finden der Antwort auf diese epische Frage.

Wenn man sich dieser wichtigen, schwierigen Frage stellt, kommt erst mal eine andere auf: Wie definiert man eigentlich sich selbst? Was gehört zu deinem Charakter?

Mein Informatiklehrer würde jetzt sagen, dein Charakter ist deine Software, aber ich finde, man kann es noch ein bisschen komplizierter ausdrücken: Zu dir, zu deinem Wesen, gehört grundsätzlich alles, was dich von anderen Menschen deines Geschlechts und deines Alters aus deinem Umfeld unterscheidet. Man kann sich selbst also nur kennenlernen, wenn man andere kennt.

Das kann man sich wie einen Graphen vorstellen: Der Durchschnitt liegt bei jedem Punkt genau auf der x-Achse. Dein Charakter sind die Abweichungen von dieser Durchschnittsgeraden. Du magst Bücher lieber, als deine Freunde. Du bist besser in Mathe, als deine Klassenkameraden. Du bist optimistischer und fröhlicher. Du bist nachdenklicher, als sie. Du planst deine Aktionen genauer. Du treibst mehr Sport. Was auch immer.

Man könnte sich jetzt, wenn man die nötige Zeit dazu hat, eine Liste mit all seinen Unterschieden und Kennzeichen schreiben und diese dann zusammenfassen.

Hier ein Beispiel:

-Introversion:

~Ich hasse Referate

~Ich bin gerne alleine

~Ich schreibe wesentlich wortgewandter, als ich rede

Aber ich bin keine Psychologin oder so und habe auch nicht vor, euch Bilder von tiefschwarzen, genmanipulierten Schmetterlingen in die Hand zu drücken und euch zu fragen, was ihr darin seht. Nein, ich bin Möchtegern-Schriftstellerin. Mein vorangiges Ziel ist es, diesen Eintrag so schnell wie möglich zu beenden.

Es gibt einen sehr einfachen Weg, sich selbst zu finden. Es ist vielleicht nicht die Lösung, aber meine und eine wirksame.

Ich gebe hier nur ein Stichwort, damit jeder die Chance hat, diesen interessanten Weg selbst zu gehen. Den es sich definitiv lohnt, mal zu erkunden. Auch wenn man natürlich nicht alles glauben darf. 

Und das sind die großartigen vier Buchstaben, die ihr unbedingt googeln solltet und die, wenn ihr euch lange genug damit beschäftigt, euer Leben verändern werden. Hier ist sie, die magische Lösung, die Antwort auf die Frage des Lebens:

42

 

Nein, Spaß. Hier die echte Antwort auf die Frage aller Fragen:

MBTI.

 

Viel Spaß. Und Glück. Und so.

Tschüss

14.12.14 21:22

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